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| 05.03.2005 Bunte Hunde Grasbrunn - 06.03.2005 SV OG Burglengenfeld | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Parcours im Jumping 3
hatte eine recht ungewöhnliche Linienführung, kreativ, 'mal etwas Anderes, aber auch sehr flüssig gestellt.
Beim Anfang mußte man sich entscheiden: Links oder rechts um Hürde 3, langsamer aber enger Bogen oder
schnell und weit. Der Weg danach war eigentlich 'zwingend': Nach dem Slalom rechts geführt bis zu Hürde 11,
dort ein 'Außen'-Kommando, danach Belgier zum Tunnel 13, rechts geführt über Hürde 14 in den Tunnel 15,
danach einen Belgier und links geführt über Hürde 16, zwischen dieser und 17 wieder einen Belgier und
rechts geführt ins Ziel.
Diddl führte ich links zwischen Hürde 3 und 4 durch, war aber stumm wie ein Fisch und aus war es mit einem engen Bogen. Diddl ging danach wieder ein - zumindest für mich - atemberaubendes Tempo. Diddl war nach dem Slalom erkennbar auf direktem Weg in den Tunnel 9, so daß ich mich schon Richtung Hürde 10 absetzten konnte. Dabei geriet ich derart ins Rennen, daß ich tatsächlich einen Franzosen zwischen Tunnel 9 und Hürde 10 machte. Hätte mir das jemand bei der Parcours-Begehung vorgeschlagen, hätte ich ihn gefragt, ob er sich noch wohl fühle. Etwas Blödsinnigeres gibt es wohl nicht! Natürlich war Diddl nach Hürde 10 dann erst einmal auf dem Weg zum Tunnel 15, dann zu Hürde 16 und dann zu Hürde 12/14. Daß er dann die Hürde 11 doch noch geschafft hat ist schon ein kleines Wunder. Aber durch dieses Gewürge von mir war ich nun völlig aus dem Konzept, zog Diddl links um die Hürde 11 und lief ins Dis, als ich ihn noch einmal über die 11 schickte. Florian und Lass zeigten auch in diesem Jumping wieder einen sehr schnellen, führtechnisch beispielhaften Lauf, aber auch hier leider wieder zwei Stangenfehler. Susanne war mit Liz zwar gut unterwegs, schickte sie aber beim Slalom in die 2. Stange - Vw. Susanne ließ Liz den Slalom bis zu Ende laufen, holte sie zurück und machte den Slalom noch einmal. Der restliche Lauf war dann wieder einwandfrei und überraschender Weise noch der 2. Platz. (18 Starter, 1 V0, 2 V, 5 SG, 10 Dis). Die schnellsten Zeiten (ohne Zeitfehler):
An dieser Stelle - wieder einmal - ein paar Worte zu diesem Thema 'Slalomfehler'. Für mich gibt es hier definitiv nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich laufe nach dem Falscheinfädeln oder Stangeauslassen weiter und ins Dis (was ich meistens mache) oder ich lasse den Hund den Slalom fertig laufen und führe ihn wieder zum Eingang und beginne von vorne. Den Hund, auch wenn ein Fehler vorlag, aus dem Slalom zu holen, halte ich für unsinnig, sogar kontraproduktiv. Erstens ist die Laufzeit ohnehin im Eimer und man hat einen Fehler oder eine Vw. Zweitens bekommt der Hund das Signal vermittelt, daß der Slalom jederzeit unterbrochen werden kann und drittens werden die Hunde bei dem Hundeführergefummel, ihn wieder an der richtigen Stelle einzufädeln ohne jeden Lerneffekt nur unnötig irritiert. Viertens hat der Hund lediglich den Lernerfolg, an beliebiger Stelle im Slalom einzufädeln zu können. Was man da so bei den Turnieren an Gewürge von Hundeführern erleben kann, die auf Biegen und Brechen den Hund an der Fehlerstelle wieder einfädeln wollen, ist einfach ebenso unverständlich wie grauenhaft. Um es klar zu sagen, ich rede jetzt nicht über einen WM-Finallauf, sondern über die normalen Wochenend-Turniere. Sonntag: In der Nähe von Amberg/Opf., genauer gesagt in Kreuth bei Rieden im Vilstal, befindet sich eine Reitanlage außerordentlicher Dimensionen, das Gut Matheshof. Außenreitplätze mit Tribünen, eine große Halle, die sog. Ostbayernhalle mit ca. 7.000 Zuschauerplätzen, eine 'kleine' Reithalle, ca. 25 m x 70 m mit
Der SV OG Burglengenfeld hat es nun geschafft, in der 'kleinen' Halle dieser Anlage ein Agility-Turnier zu organisieren. Da rd. 200 Meldungen eingegangen sind, wurden 2 Richter eingeladen, Manfred Engel und Dennis Breunig.
Ebenso waren 2 Ringe in dieser Halle aufgebaut, einer für die A-Läufe und einer für das Jump-Spiel. Die Mannschaft vom SV OG Burglengenfeld wurde weiterhin durch Helfer von befreundeten Vereinen tatkräftig unterstützt, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Am Start von den 'Grantigen', wie schon am Vortag, Susanne mit Liz, Florian mit Lass und Diddl, dazu Günter Ammon mit Moss und an diesem Tag auch aus dem B-Wurf Martin Wenger mit Jester (Brak) und Renate Wierny mit Nick (Buzz) in der A1. Martin hatte mit Jester einen sehr schönen, schnellen Lauf, leider dann am Slalom gescheitert. Das erinnerte mich stark an meine Anfangszeit mit Diddl. Renate scheiterte unmittelbar am Start. Die Starthürde war die Mauer, Nick sah sein Frauchen nicht und blieb deswegen, trotz Startkommando, liegen. Renate mußte ihre Position erheblich und ungünstig verändern damit Nick sie sah, daraufhin er lief dann an der zweiten Hürde vorbei ins Dis. Schade, denn der sich an dieses Dis anschließende Lauf wäre was geworden. Aber das sind eigentlich Kleinigkeiten, die mit ein wenig gezieltem Training schnell in den Griff zu kriegen sind. Über die Läufe von Renate und Martin beim Jump-Spiel kann ich leider nichts sagen, denn ich saß als Parcours-Helfer die meiste Zeit im Ring für die A-Läufe. Die A3-Starter begannen mit dem Jump-Spiel für alle Leistungsklassen. Dieser Parcours
war mit wenigen Hindernissen trickreich von Dennis Breunig gestellt. Trotz anscheinend einfachem
Verlauf forderte dieser Parcours so manches 'Opfer'. Das gilt besonders für die Schlußsequenz ab dem
Slalom. Diese wurde auch Günter mit Moss zum Verhängnis. Mit Diddl scheiterte ich bereits nach dem
Sacktunnel 5. Völlig unnötig weil unkonzentriert, zog ich ihn vom Tunneleingang weg über die Hürde.
Susanne mit Liz eine Vw am Slalom und Stangenfehler, gewonnen hat Florian mit Lass.
(121 Starter, 27 V0, 25 V, 5 G, 64 Dis).
Die 20 schnellsten Zeiten:
Der A3-Parcours
hatte als eigentliche Problemstelle die Sequenz jeweils von Hürde 5/11 durch den Tunnel 6/12 über die
nachfolgenden Hürden 7, bzw. 13. Alles andere sollte keine Probleme aufwerfen. Daß dies eine falsche
Sicht der Dinge war, zeigte sich bei meinem Lauf mit Diddl. Ich zog ihn schon nach dem Tunnel 2 innen an
der Hürde 3 vorbei- Vw. Susanne machte mir dieses Kunststück dann nach und zog Liz auch innen vorbei.
Am Laufsteg war Diddl zwar in der Zone, aber nicht so wie ich mir das vorstellte und setzte ihn daher
wieder zurück - Dis. Susanne lief dann ebenso wie Florian mit Lass und Günter mit Moss in der Sequenz
nach dem Tunnel 5/11 ins Dis. (43 Starter, 2 V0, 7 V, 5 SG, 5 G, 3 NB, 21 Dis).
Die schnellsten Zeiten (ohne Zeitfehler):
Ergebnisse und ein weiterer Bericht bei Esther und Mocke. |